Brauch' ich einen Funkschein?

Ist auf einem Boot eine Funkanlage installiert, muss ein Mensch mit passender Funklizenz an Bord sein. Sonst darf man das Boot nicht fahren (Funkgerät nicht benutzen reicht nicht!). In Deutschland muss sogar der Schiffsführer diese Lizenz haben (ein Mitsegler mit Schein reicht nicht - das Bußgeld beträgt ab 150 €). Da fast alle Charter-Yachten mit Funk ausgerüstet sind (bei größeren Yachten ist das in Deutschland Pflicht, in Kroatien z.B. sogar auf allen Charter- Yachten), ist eine Funklizenz fast unumgänglich. Das gilt auch auf vielen Binnen- Revieren, z.B. in Holland.

Ich kann kein Englisch!

Keine Angst! Zwar wird in der Prüfung Englisch verlangt, aber nur in Form standardisierter Redewendungen, die man ohnehin auswendig lernen muss. Das geht auch ohne große Englisch-Kenntnisse. 

Upgrade? Umschreibung?

Wer noch ein  Sprechfunk- Zeugnis aus dem letzten Jahrtausend hat, darf damit weiterhin alte Funkanlagen (ohne DSC-Controller) bedienen. Die gibt es aber fast nicht mehr. Hier hilft nur noch Neuerwerb - Ergänzungsprüfungen, mit denen ein Upgrade möglich war, sind nicht mehr im Angebot.

Keine Chance gibt es auch für Deutsche, die ein ausländisches Funkzeugnis haben.  Eine Umschreibung ist in der Regel nicht möglich. Ausnahme: Für das SRC der britischen RYA, das auch in Deutschland verkauft wird,  soll künftig eine Ergänzungsprüfung möglich sein. Das im Süden beliebte kroatische Funkzeugnis etwa ist jedoch außerhalb Kroatiens nichts wert.

Unser Angebot

Die StSG bietet in jedem Winterhalbjahr einen kompakten Theorie- und Praxiskurs für UBI und SRC an. Am Kursende folgt gleich die amtliche Prüfung. 

Alle Details dazu gibt's auf unserer Infoseite zum Funkkurs.